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Körperpflege und Kokosöl – eine tolle Wirkung!

Körperpflege mit Kokosöl

Körperpflege mit Kokosöl bringt viele Verbesserungen. Neben der Verwendung in der Küche bzw. in der menschlichen Ernährung prädestinieren die wertvollen Inhaltsstoffe des Kokosöls dieses dazu, auch in Pflegeprodukten für den Körper verwendet zu werden. Dazu muss man wissen: Mit seiner einmaligen Kombination aus verschiedenen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen ist Kokosöl ein Multitalent. Besonders wenn es um die Wirkung auf den menschlichen Organismus geht. Somit eignet sich Kokosöl auch sehr gut für die äußerliche Anwendung, zum Beispiel für die Haut. Aber auch für Haare, Nägel usw. ist es optimal. Das Schöne daran: Kokosöl pflegt besonders sanft und völlig ohne Nebenwirkungen.

Qualität zählt

Das Öl kann entweder pur (in naturbelassener Form) oder als Hauptinhaltsstoff für Cremes und Lotionen verwendet werden. Im Handel gibt es inzwischen zahlreiche Fertigprodukte mit Kokosöl zu kaufen. Allerdings sollte hierbei darauf geachtet werden, dass dem jeweiligen Produkt möglichst keine schädlichen Zusätze wie Farb- und Konservierungsstoffe, PEGs usw. zugefügt sind, denn auch bei der Körperpflege kommt es auf die Qualität der verwendeten Produkte ab. In naturbelassener Form tragen Sie Kokosöl entweder fest oder leicht angewärmt und dadurch bereits geschmolzen auf die Haut auf. Dank der fehlenden Nebenwirkungen können Sie beliebige Mengen davon auftragen. Durch die besonders feine Struktur zieht das Kokosöl sehr schnell in die Haut ein und hinterlässt keinen störenden Fettfilm. Stattdessen wird die Haut weich, zart und geschmeidig.

Einsatzbereiche bei Körperpflege

Die Haut ist das mit Abstand größte Organ des Menschen. Sie bildet die natürliche Barriere gegen Umwelteinflüsse und schützt somit den gesamten Organismus. Gleichzeitig muss sie aber auch durchlässig sein, der Mensch atmet z. B. einen großen Teil des benötigten Sauerstoffs durch die Haut. Und auch die Körpertemperatur wird größtenteils über die Haut gesteuert und reguliert.körperpflege und kokosöl

All das funktioniert allerdings nur dann reibungslos, wenn die Haut gesund und die Poren frei von Verunreinigungen, Verstopfungen usw. sind. Dazu muss man wissen: Von Natur aus verfügt die menschliche Haut über einen Säureschutzmantel, der schädliche Einflüsse von außen wie beispielsweise Bakterien, Viren etc. wirkungsvoll fernhält. Wird die Haut jedoch nicht gepflegt bzw. mit den falschen Substanzen behandelt, erfährt der Säureschutzmantel Beschädigungen, wodurch die Haut durchlässig für Krankheitserreger wird.

Kokosöl trägt dazu bei, das passende Milieu auf der Haut zu erhalten, so dass der Säureschutzmantel stets intakt bleibt. Dadurch kann Kokosöl bei diversen Hautkrankheiten und Störungen des Körpers, die sich über die Haut zeigen, helfen. Hier die wichtigsten Beispiele:

Körperpflege gegen Akne, Pickel und Mitesser

Viele Menschen leiden unter Akne, Pickeln und Mitessern. Diese äußern sich durch unschöne, entzündete und geschwollene Stellen in bzw. auf der Haut. Ursache dafür ist eine Überreaktion der Haut bei der Produktion von Eigenfett. Es wird zu viel davon produziert, wodurch die Poren verstopfen und sich im Anschluss Entzündungen und Ekzeme bilden können. Die berüchtigte Akne tritt dabei oft im Verlauf der Pubertät auf, kann sich aber auch in späteren Lebensphasen noch mehr oder weniger intensiv zeigen. Unbehandelt hinterlässt sie oft störende Narben, die den Betroffenen für sein ganzes Leben kennzeichnen.

Kokosöl kann sowohl vorbeugend als auch zur Behandlung von bereits bestehenden Pickeln bzw. einer vorhandenen Akne verwendet werden. Dazu sind keine speziellen Präparate notwendig, es reicht bereits aus, die betroffenen Hautstellen oder auch den kompletten Körper mit naturbelassenem Kokosöl einzureiben. Dies sollte idealerweise einmal am Tag geschehen. Die Wirkung von Kokosöl gegen Pickel, Akne und andere Hautuntereinheiten setzt sofort ein, da das Öl eine antibakterielle Wirkung besitzt. Es beseitigt Entzündungen, reinigt die Poren und sorgt somit dafür, dass sich keine neuen Entzündungsherde bilden können.

Kokosöl gegen Falten und Cellulite

Die Haut verliert im Laufe des Lebens an Spannkraft, da sich die darin befindlichen Zellen mit der Zeit langsamer erneuern und nicht mehr die Flexibilität wie in jungem Alter besitzen. Dadurch kommt es zu unangenehmen Nebeneffekten, nämlich den berüchtigten Falten oder auch – insbesondere bei Frauen – zu der sogenannten Orangenhaut, in der medizinischen Fachsprache Cellulite genannt. Letztere ist hauptsächlich durch die unter der Haut eingelagerten Fettdepots bedingt, daher kann Cellulite auch schon bei jüngeren Frauen auftreten.

Auch gegen diese unerwünschten Effekte kann Kokosöl eingesetzt werden. Es versorgt die Haut mit allen notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen und spendet außerdem Feuchtigkeit, so dass die Haut frischer aussieht und nicht mehr wie zuvor in sich zusammenfällt. Die regelmäßige Anwendung von Kokosöl gegen Falten bringt messbare Ergebnisse mit sich, wie zahlreiche Tests in der Vergangenheit gezeigt haben. Dies gilt auch für die bereits angesprochene Orangenhaut. Kokosöl beschleunigt den Abbau von Fettdepots im Körper, so dass Cellulite bei regelmäßiger Anwendung nach und nach weniger wird und u. U. schließlich ganz verschwindet.

Anwendung

Zur Anwendung von Kokosöl gegen Falten und Cellulite reiben Sie einfach die betroffenen Stellen so oft wie gewünscht mit einem kokosölhaltigen Präparat oder mit purem Kokosöl ein. Dies sollte zumindest mehrmals pro Woche geschehen. Übrigens hilft Kokosöl auch gegen weitere unerwünschte Effekte, die sich insbesondere auf der Haut von Frauen zeigen, zum Beispiel gegen die berüchtigten Schwangerschaftsstreifen.

Kokosöl gegen Pigmentablagerungen und Altersflecken

Im Alter wird die Haut nicht nur schlaffer, sondern es bilden sich auch unerwünschte farbliche Veränderungen, beispielsweise durch die bekannten Altersflecken. Auch hier kann man einiges in Punkto Körperpflege tun, denn dabei handelt es sich um Pigmentablagerungen in der Haut, die sich bei vielen Menschen ab einem Alter von etwa 50 Jahren bilden können. Mit zunehmendem Alter nimmt die Intensität solcher Altersflecken häufig zu. Sie zeigen sich insbesondere an den Händen, aber auch im Gesicht, am Hals etc.

Kokosöl sorgt mit seinem feuchtigkeitsspendenden Effekt und den vielen Vitaminen und Mineralstoffen dafür, dass Altersflecken und Pigmentstörungen in der Haut zwar in der Regel nicht ganz verschwinden, jedoch nach einiger Zeit der Anwendung verblassen und somit weniger sichtbar werden. In Verbindung mit besserer Ernährung kann man dies auch als Pflege bezeichnen. Auch dazu müssen Sie einfach die betroffenen Stellen in regelmäßigen Abständen am besten mit purem, naturbelassenem Kokosöl einreiben. Lassen Sie das Öl so lange wie möglich einziehen und wischen Sie den leichten Film, der dabei auf der Haut verbleibt, nicht ab.

Kokosöl gegen Verbrennungen

körperpflege und sonnenbrand
Die bislang angesprochenen Phänomene, bei denen Kokosöl erfolgreich eingesetzt werden kann, sind rein kosmetischer Natur. Und auch der Sonnenbrand ist in der Regel ein eher kosmetisches Problem, selbst wenn er für kürzere Zeit Schmerzen verursacht. Die meisten Sonnenbrände verschwinden jedoch innerhalb weniger Tage wieder und hinterlassen keine sichtbaren Spuren. Anders bei Verbrennungen: Sie sind sehr wohl ein medizinisches Problem und können den Körper dauerhaft schädigen. Das verbrannte Gewebe stirbt ab und wird bei großflächigen Verbrennungen auch vom Körper nicht mehr nachproduziert.

Kokosöl bei Sonnenbrand

Fällt die Behandlung von Sonnenbrand auch unter den Bereich Körperpflege? Wir sagen ja! Mittlerweile dürfte bekannt sein, dass sich das Risiko von schweren Hauterkrankungen wie beispielsweise dem Hautkrebs mit zunehmenden Anteil der Sonnenbrände erhöht. Wer sich also nicht ausreichend gegen die schädlichen UV-Strahlen im Sonnenlicht schützt, der schädigt unter Umständen seine Gesundheit. Mit Kokosöl lässt sich ein wirkungsvoller UV-Schutz erzielen. Dafür muss die Haut vor jedem Sonnenbad sorgfältig mit Kokosöl eingerieben werden. So entsteht ein natürlicher Sonnenblocker und UV-Schutz, nebenwirkungsfrei und viel gesünder als viele im Handel erhältliche Sonnenschutzmittel.

Körperpflege nach dem Genuß der Sonnenstrahlen. Nach dem Sonnenbad kann Kokosöl als beruhigendes und regenerierendes Mittel für die Haut eingesetzt werden. Hat sich bereits ein Sonnenbrand eingestellt, sorgt Kokosöl für einen kühlenden und feuchtigkeitsspendenden Effekt auf der Haut. Die Rötung geht schneller zurück, der Schmerz wird gelindert. Gleiches gilt bei echten Verbrennungen. Hier sorgt Kokosöl auch dafür, dass sich keine Bakterien und Viren auf der geschädigten Haut niederlassen und dort ausbreiten können. Sprechen Sie jedoch vor der Verwendung von Kokosöl bei echten Verbrennungen unbedingt mit einem Arzt.

Kokosöl gegen trockene Haut, Neurodermitis und Schuppenflechte

Mit seinem feuchtigkeitsspendenden und antibakteriellen Effekt eignet sich Kokosöl auch sehr gut zum Einsatz bei generell trockener Haut oder bei chronischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte. Auch bei Letzteren sollte das Öl jedoch immer nur in Absprache mit dem Arzt eingesetzt werden. Generell verbessert sich durch den Einsatz von Kokosöl das Hautbild nachhaltig, sofern die Behandlung dauerhaft erfolgt. Dazu reiben Sie einfach täglich oder zumindest mehrmals die Woche sämtliche Hautpartien mit einer ausreichend großen Menge an Kokosöl ein. Für den ganzen Körper sollte in etwa eine walnussgroße Menge verwendet werden.

Kokosöl für Haare und Nägel

Schwerwiegende Erkrankungen zeigen sich oft nicht nur durch entsprechende Spuren in und auf der Haut, sondern auch durch stumpfe, brüchige Haare und ebensolche Nägel. Kein Wunder: Sowohl Haare als auch Nägel bestehen aus ähnlichen Zellen wie die menschliche Haut, hier liegen sie allerdings in stark verdichteter Form vor. Somit eignet sich Kokosöl auch wunderbar zur Pflege von Haaren und Nägeln.

Herpes und Körperpflege

Auch einen schon bestehenden Herpes simplex labialis (Lippenherpes) kann man mit gutem Kokosöl behandeln aber nicht heilen. Hier dient ein natives Kokosöl eher zur Linderung. Schon bei den ersten Anzeichen wie Brennen, Kribbeln oder Jucken auf den Lippen streichen Sie bis zu 3 mal täglich das Kokosöl auf die Lippen und lassen es einziehen. Wie schon im Abschnitt oben drüber beschrieben, wirken auch hier die antibakteriellen Stoffe des Öls und stoppen den Herpes noch bevor es zu der Bildung der bekannten Herpes Bläschen kommt.

Die im Handel erhältlichen Pflegeprodukte insbesondere für die Haare enthalten oft schädliche Inhaltsstoffe wie die berüchtigten PEGs, Rückstände von Erdöl und vieles mehr. Tun Sie das Ihren Haaren nicht an! Statt einem herkömmlichen Shampoo können Sie ganz einfach Kokosöl zur Haarpflege verwenden. Es sorgt dafür, dass sich strapaziertes und trockenes Haar innerhalb kürzester Zeit revitalisiert und das Haar mehr Frische und Glanz bekommt. Auch das Volumen verbessert sich nachhaltig. Zudem kann Kokosöl durch die enthaltenen Vitamine und Mineralien dem Haarausfall vorbeugen.

Fazit:

Kokosöl ist für Haut, Haare und Nägel ein wunderbar natürliches Pflegemittel, völlig ohne Nebenwirkungen. Egal, ob Sie unter leichten Problemen wie einer zu trockenen Haut oder stumpfen Haaren leiden, oder seit vielen Jahren mit einer chronischen Erkrankung wie Neurodermitis, Schuppenflechte etc. leben müssen – mit Kokosöl sorgen Sie dafür, dass die Natur selbst Ihnen unter die Arme greift und die Auswirkungen und mitunter auch die Ursachen der Probleme bekämpft. Sie aktivieren damit die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers – etwas Besseres können Sie gar nicht tun.


Kommentare


Domschke 1. Mai 2017 um 11:50

Kann Kokosöl nagelpilz heilen

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